Hintergrund – Ziele der Werbung

 

  • Der Einsatz von Werbung ist steuerbar und messbar zu gestalten (vgl. Mattmüller: 2004: 258), somit gelangt man zum Werbeziel, nämlich der Umsatzsteigerung eines Produktes.
  • Des Weiteren ist zu beachten, dass das Kaufverhalten und die Einstellung der KonsumentInnen zum Produkt durch Meinungsumfragen (vgl. u.a. Kroeber-Riel & Esch: 2011: 51, Siegert/Brecheis: 2010: 26) zu prüfen gilt. Um das Verhalten optimal beeinflussen zu können, benötigt man psychologische Werbeziele um das ökonomische Werbeziel zu erreichen  (vgl. Fuchs/Unger: 2007: 106).
  • Das ökonomische Werbeziel  bzw. „ökonomische Größe“ (Umsatz, Marktanteil und Gewinn) dient für die Wahrnehmung und Verbesserung der Gewinn- oder Umsatzsituation und hat als weiteres Ziel eine Kostenersparnis zB in der Produktion des Produktes zu erreichen (vgl. ebd).
  • Das psychologische/kommunikative Werbeziel dient als Voraussetzung, um das ökonomische Werbeziel zu erreichen. Diese Ziele fokussieren sich auf eine Werbewirkung, die anzustreben und zu erreichen wäre.
  • Psychologische Ziele können unter anderem folgende sein:

-   die Erhöhung der Bekanntheit und Aufmerksamkeit eines angebotenen
Produktes oder dessen Marke

-   ein spezielles Wissen über die Produkteigenschaften bzw. Produktvorteile,
welche das Produkt von anderen hervorheben kann, zu vermitteln

-   eine positive Einstellung gegenüber dem Produkt, dessen Image und dessen
Marke hervorzurufen -   eine Steigerung der Kaufabsicht bzw. eine
Beeinflussung des Kaufverhaltens gegenüber dem beworbenen Produkt.