Hintergrund – Funktionsweise und Gestaltung

  • Werbesujets auffallend zu gestalten stellt sich als immer größere Herausforderung dar. Die aktuelle Werbesituation bietet harte Zahlen für die Werbewirtschaft (Kroeber-Riel/Esch: 2011: 20).

-  Deutsche BürgerInnen sind mit 2000-5000 Werbebotschaften pro Tag konfrontiert (in den 80er waren es um die 650).

-  Dies sind rund 12 Stunden pro Woche, in denen wir uns bewusst oder unbewusst mit Werbung beschäftigen (Langner: 2007: 13). Ähnliche Werte werden für Österreich erwartet.

-  Die aktuelle Informationsüberlastung beträgt 98% in Deutschland.

-  Das bedeutet, dass nur 2% der Werbebotschaften verarbeitet werden.

-  Immer geringere Betrachtungszeit für Werbeanzeigen – 1990 waren es noch zwei Sekunden Betrachtungszeit, heute sind es gerade noch 1,7 Sekunden – Tendenz fallend.

  • Um in der immer während größeren  Informationsflut Aufmerksamkeit zu erzielen, muss die Werbebotschaft immer einfacher und schneller KundInnen erreichen. Es kommt die berühmte KISS-Formel zur Anwendung: „keep it short and simple“, oder wie aus kritischen Mündern zu hören „keep it short and stupid“.
  • Es gibt fünf Etappen zu überwinden, damit die Werbebotschaft optimal behalten werden kann (vgl. Kroeber-Riel und Esch: 2011: 237ff):

-  Kontakt herstellen

-  Aufnahme der Werbebotschaft sichern

-  Emotionen vermitteln

-  Verständnis erreichen

-  Im Gedächtnis verankern