Hintergrund – Medienakteure

  • Alle Teilwelten der Massenmedien zusammen verfestigen Normen und Ideale innerhalb unserer Gesellschaft. Nur das massenmediale System als Ganzes, mit all seinen Teilbereichen, kann ein Umdenken in der Gesellschaft bewirken.
    Mit anderen Worten: Fernsehstars, SerienschauspielerInnen, Frauenmagazine, Casting-Shows, Musikvideos und andere Prominenz verfestigen in unserer Gesellschaft Stereotype.
  • Vor allem Jugendliche nehmen sich ihre „Stars“ zum Vorbild, egal ob diese in der Werbung oder in anderen massenmedialen Kanälen bewundert werden. Sind Gestaltungselemente und Positionierungsplätze entscheidend für den Erfolg einer Werbemaßnahme? Ein Faktum, das mehrfach wissenschaftlich erwiesen wurde: Werbekonsum alleine steht in keinem Zusammenhang zum Ernährungsverhalten von RezipientInnen: Der soziale Einfluss von Bezugspersonen gilt als fundamental
  • Menschen, je jünger, desto stärker, orientieren sich in ihrem Verhalten stark an Personen und Einflüssen aus ihrer Umgebung (vgl. Mörixbauer: 2008: 14).
  • Den größten Einfluss haben Erziehungsberechtigte.
    Werbung nimmt erst dann Einfluss, wenn schon eine gewisse positive Grundeinstellung zu gewissen Produkten besteht (vgl. Zock: 2012: 1).
  • Werbung ist darum bemüht, uns davon zu überzeugen, dass Emotionen konsumierbar sind und einen Erlebniswert innehaben, um die belastende und sorgenreiche Ralität durch die beworbene Werberalität zu vergessen.
    Diese Werberalität ist bemüht, das Ideal zu verkörpern.
  • Welchen Beitrag kann Werbung leisten um ein Idealbild zu vermitteln, das in seiner Form und Anmutung zu keinen gesundheitsschädigenden Verhaltensweisen führt?