Hintergrund – sprachliche Gestaltung

  • Nun ergaben Studien, dass das Wort „Arbeit“ in der deutschen Gesellschaft durchgehend durch Assoziationen wie Stress, Überforderung und Risiko negativ besetzt ist. Hier besteht die Gefahr, dass die beworbene Marke in ein durchaus negatives gedankliches Umfeld gebracht wird.
  • Die Werbesprache muss bei der Formulierung die bei der Zielgruppe ausgelösten Gedanken kontrollieren und berücksichtigen können.
  • Eine angemessene und zielgruppenorientierte Wortwahl ist somit zentral, um eine positive Werbewirkung hervorzurufen.
  • Ein optimaler Werbetext muss dem Publikum garantieren, die präsentierten Gedankenvorgänge sehr leicht nachvollziehen und aufnehmen zu können.
  • Je einfacher, klarer und logischer die Sprache, desto öfter gelingt eine optimale Übermittlung der Werbebotschaft (vgl. Wagner: 2002: 37ff).
  • Text muss auf das Wesentliche reduziert werden

 

Text und Schrift (vgl. Moser: 2002: 196ff)

  • Bei Plakaten und Bildinserate sollen maximal 5 Wörter pro Sujet verwendet werden. Text soll sich auf das Bild beziehen, um Einheitlichkeit zu vermitteln
  • Eindruck des Bildes soll durch die sprachliche Botschaft verstärkt werden Jede Schriftart besitzt einen Gefühlswert und kann als flott, altmodisch, verspielt, kreativ interpretiert werden
  • Farbkontrast zwischen Schrift und Bild bewirkt Aufmerksamkeit
  • Dunkle Schriftzüge sind besser zu lesen auf hellem Hintergrund, als helle Schriftzüge auf dunklem Hintergrund, Rot auf Grün ist schlecht zu lesen